Alte Fischhalle

Das Gebäude wurde im Jahr 1906 als Fischhalle errichtet. Schon ab dem Jahr 1910 wird die Halle bis in die 1960er Jahre als Hafenarbeiter-Vermittlungsstelle genutzt. Nach verschiedenen gewerblichen Nutzungen, zuletzt als Kfz-Werkstatt, stand die Halle leer und war gemäß neuem Bebauungsplan zum Abriss vorgesehen.

Der Journalist und Liedermacher Werner Pfeifer konnte das Gebäude nach zähem Ringen aus dem Eigentum der Stadt Hamburg übernehmen mit dem Ziel, die Halle zu sanieren und ein maritimes Kulturzentrum zu entwickeln.

Neben einer Galerie mit Kulturcafé/Bistro und regelmäßigen Konzerten, Lesungen und Ausstellungen beinhaltet das Projekt Räume für die Geschichtswerkstatt Harburg auf einer neu eingezogenen Galerieebene sowie ein Hafenmeisterbüro mit zugehörigen Sanitären Einrichtungen für den Museumshafen Harburg.

Das Gebäude wurde vollständig entkernt und von nachträglichen Einbauten befreit. Aus Altunterlagen ersichtliche Fenster und die Große Toröffnung nach Osten wurden wiederhergestellt und mit neuen Holzfenstern versehen. Die historische Dachkonstruktion konnte freigelegt und sichtbar belassen werden, eine außenliegende Dachdämmung sorgt für zeitgemäßen Wärmeschutz, wie auch die innenseitige Dämmung der Außenwände. Der Rückseitige neue Sanitäranbau wird durch eine Pergola ergänzt, hier sind Sitzplätze der Außengastronomie angeordnet.

Das Projekt wurde im Juni 2017 eröffnet und erfreut sich seitdem großer sozialer und kultureller Wertschätzung im Bezirk Harburg.

http://www.fischhalle-harburg.de/ueber-die-fischhalle/

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